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Oberfranken - Top-Region in Bayern

Verantwortlicher Autor: Gerhard Rippert Kulmbach, 22.06.2017, 16:15 Uhr
Presse-Ressort von: Gerhard Rippert, Brüssel (BEL)-Bamberg (DEU) Bericht 6281x gelesen

Kulmbach [ENA] Der Bayerische Ministerpräsident lobt: "Oberfranken erreicht neue Bestmarken bei Arbeit und Beschäftigung". Für die Zukunft und Weiterentwicklung der Region in Nordbayern hat das Bayerische Kabinett nun eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt: Behördenverlagerung und aktive Strukturpolitik, Ausbau der Humanmedizinischen Ausbildung in Oberfranken, ein neuer Campus für Lebensmittel und gesunde Ernährung in Kulmbach.

Seehofer auf der Kabinettssitzung in Kulmbach: "Mit unserer Nordbayern-Initiative mit Leuchtturmprojekten für Wissenschaft und Forschung, unserer Heimatstrategie mit Behördenverlagerungen für hochwertige Arbeitsplätze, dem Breitbandausbau oder der Strukturpolitik gerade auch für Oberfranken als Schwerpunktregion – um nur einige zu nennen – stellen wir die richtigen Weichen für Wachstum und Arbeitsplätze, eine gute Zukunft für die Menschen und für eine hohe Lebensqualität.“

Oberfranken mit Bestmarken

Oberfranken bewältigt den industriellen Wandel und die Überwindung der staatlichen Teilung so erfolgreich wie keine andere Region. Ministerpräsident Horst Seehofer: „Oberfranken hat heute TOP-Niveau. Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs setzt die Region mit einer Arbeitslosigkeit von nur 3,4 Prozent und einer Jugendarbeitslosigkeit von gerade einmal 3,1 Prozent neue Bestmarken. Das schafft soziale Sicherheit. Die Menschen in Oberfranken haben die Herausforderungen mit Mut und Tatkraft gemeistert." So habe Oberfranken beste Zukunftschancen und wird dabei mit voller Kraft von der Staatsregierung unterstützt.

Keine Region profitiert nach den Worten des Ministerpräsidenten stärker von der Heimatstrategie. Ein klares Konzept bei der Bewältigung des demographischen Wandels und eine konsequente Umsetzung – all das zahlt sich auch aktuell aus, mit über 900 öffentlichen Stellen und Studienplätzen, die hier in Oberfranken entstehen. Als aktuelle Schwerpunkte der Politik für Oberfranken nannte Ministerpräsident Seehofer den Aufbau eines neuen Hochschulcampus der Universität Bayreuth im Bereich Lebensmittel und gesunde Ernährung in Kulmbach und den Ausbau der Ausbildung von Humanmedizinern in Bayreuth für Oberfranken.

Wissenschaft und Bildung, Strukturpolitik und Infrastruktur

Neben dem gezielten Ausbau der Hochschul-, Wissenschafts- und Bildungslandschaft an verschiedenen oberfränkischen Standorten unterstützt die Bayerische Staatsregierung die Region mit einer breiten Palette strukturpolitischer Maßnahmen und Initiativen. So profitiert Oberfranken von der Behördenverlagerung in Bayern so stark wie kein anderer Regierungsbezirk. Selbstverständlich werden auch die Kommunen vom Freistaat unterstützt, strukturschwache Kommunen erhielten seit 2012 mehr als 50% der bayernweit gereichten Stabilisierungshilfen. BayernWLAN und Breitausbau werden in dem Regierungsbezirk mit 1,5 Milliarden Euro gefördert, mit der Nordostbayern-Offensive Leerstände verringert und Innenstädte noch attraktiver gemacht.

In der Verkehrsinfrastruktur forciert die Staatsregierung insbesondere Maßnahmen zum Ausbau der Bundesautobahn A3 ohne dabei Bundes- und Staatsstraßen sowie kommunale Verkehrswege zu vernachlässigen. Im Schienenverkehr geht die Ausbaustrecke Nürnberg - Erfurt noch dieses Jahr in Betrieb, im Nahverkehr sind Planungen bereits fortgeschritten. Weitere Maßnahmen betreffen den Güterverkehr oder den Ausbau von Bahnhöfen und die Erweiterung des S-Bahn-Netzes. Andere Projekte unterstützen den Luftverkehr in der oberfränkischen Region und die Förderung der Elektromobilität im ländlichen Raum orientiert sich bereits an die Zukunft.

Selbstverständlich fördert der Freistaat den Naherholungsraum und Tourismus in der nordbayerischen Region, selbst für den Fall, dass sich hier keine privaten Investoren finden lassen würden. Bekanntlich verfügt Oberfranken über ein reiches Kulturerbe und ein vielfältiges Kulturleben. Die Staatsregierung will die oberfränkische Kulturlandschaft weiter stärken, und verfolgt dabei insbesondere zwei Projekte: die Sanierung des Festspielhauses in Bayreuth und die Einrichtung einer Bayerischen Koordinierungsstelle für Weltkulturerbe in Bamberg.

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