Freitag, 18.05.2012 10:50 Uhr

EL-CAP: E-Learning und Agrarpolitik

Verfasser: Gerhard Rippert (bxl) Brüssel, 11.12.2011, 15:33 Uhr
Presse-Ressort von: Gerhard Rippert, Brüssel (BE)-Bamberg (DE) Bericht 3740x gelesen

Brüssel [ENA] Bildungspolitik gehört nicht zu den großen europäischen Themen unserer Zeit, aber im Rahmen ihrer Kompetenz leistet die EU ihren Beitrag dazu. Es ist nicht von der gern unterstellten Regulierungswut der Brüsseler Behörden die Rede. Vielmehr hat die Europäische Kommission das akademische Bildungsprojekt der "Groupe de Bruges" EL-CAP, ein E-Learning Modul über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) in der EU, unterstützt.

Seit wenigen Wochen kann man sich auf der Website der "Groupe de Bruges" - ein unabhängiges Netzwerk und Think Tank zur Landwirtschaft und Ländlichen Entwicklung – an einem Kurs-Zyklus über die GAP anmelden. Unter der didaktischen Methodik des "E-Learning" wird Studenten und Interessierten Lernmaterial zur Historie und Entwicklung der Agrarpolitik in einer verständlichen Weise angeboten. Ganz besondere Bedeutung auf dem "virtuellen Campus" kommt der Debatte um aktuelle Reformen und dem kürzlich von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf zu einer umfassenden Agrarreform nach 2013 zu.

Der EL-CAP Kurs, in Englisch, ist modular aufgebaut - sechs Module sind bereits verfügbar, Nummer 7 wird in Kürze veröffentlicht und andere werden noch folgen. Mit dieser Struktur kann das Studium nach eigenen Tempo und individuellen Bedürfnissen absolviert werden. Ein Team von derzeit neun internationalen Lehrern, anerkannte Experten in Landwirtschaft und Wirtschaft aus ganz Europa, garantiert das hohe Niveau der Lernziele.

Es ist jederzeit möglich, einen der jeweils 3 verfügbaren Tutoren online zu kontaktieren und in einem Forum alle EL-CAP relevanten Themen zu diskutieren. Anmeldung erfolgt ebenfalls nur online, weitere Infos gibt es unter www.groupedebruges.eu/course . Kosten ? – Nur dann, wenn nach erfolgreichem Abschluss des EL-CAP Kurses ein entsprechendes Zeugnis ausgestellt werden soll, ist dafür eine Verwaltungsgebühr zu entrichten. Ansonsten ist der gesamte Kurs, auch wegen der Unterstützung durch die EU-Kommission, frei von Studien-Gebühren.

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