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Brüssel - Bayern - Maibaum - EU

Verantwortlicher Autor: Gerhard Rippert Brüssel, 05.05.2018, 23:07 Uhr
Presse-Ressort von: Gerhard Rippert, Brüssel (BEL)-Bamberg (DEU) Bericht 7967x gelesen
Maibaum Aufstellung in der Bayerischen Vertretung in Brüssel
Maibaum Aufstellung in der Bayerischen Vertretung in Brüssel   Bild: Gerhard Rippert

Brüssel [ENA] „Mit dem Aufstellen des Maibaums wollen wir bayerisches Brauchtum und Gastlichkeit präsentieren“, so Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder als am 2. Mai im Brüsseler EU-Viertel, ganz nah am Europa-Parlament, fachmännisch ein Maibaum aufgestellt wurde.

Es war 2008, als der damalige Europaminister Söder einen Maibaum aus Bayern nach Belgien in die Brüsseler Vertretung bringen ließ, um dieses bayerische Brauchtum in der EU-Community bekannt zu machen. Dieses Jahr hatte der Ministerpräsident das Bayerische Kabinett mit nach Brüssel genommen. Denn da wartete anderntags auf die Regierung des Freistaats Bayern ein intensives Arbeitsprogramm. So fand die Sitzung des Ministerrats in der Bayerischen Vertretung bei der EU statt und der Ministerpräsident führte Gespräche mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament Manfred Weber und EU-Kommissar Günther Oettinger.

Aufstellung eines Maibaums - Bayerische Tradition in Europa

Ministerpräsident Söder bei der Maibaum-Aufstellung: „Das Europa der Regionen kann auf vielfältige Traditionen blicken. Wir Bayern sind stolz auf unsere Brauchtümer und unsere kulturelle Prägung und wollen das auch zeigen“. Die 19 Meter lange Fichte aus dem Landkreis Ebersberg - von der dort ansässigen Familie Riedl gestiftet - wurde von Aktiven des Trachtenvereins Atteltaler Grafing in traditioneller Weise aufgestellt, begleitet von Schwaiberln, Plattlern und verschiedenen Tänzen. Dazu spielte die Blaskapelle „Glonner Musi“, die Goaßlschnoizern aus Zorneding rundeten das Folklore-Programm ab. Und selbstverständlich wurden am Baum Zunfttafeln angebracht, dazu noch das Bayernwappen und eine Europatafel.

Bayerns Kabinett und EU-Politik

Die erste Auslandsreise des gesamten bayerischen Kabinetts nach Brüssel sieht Ministerpräsident Söder als klares Signal: "Bayern ist fest verwurzelt in Europa und Bayern will aktiv mitarbeiten, die Europäische Union zukunftsfest zu gestalten“. Er unterstreicht, dass eine funktionierende und prosperierende Europäische Union wichtig für Bayern und die Menschen im Freistaat ist, nicht nur weil Bayern als Exportland stark vom Binnenmarkt profitiert. Der Ministerpräsident betont die Notwendigkeit eines stabilen Euroraums und solider Finanzen überall in Europa, zudem brauche es eine erfolgreiche gemeinsame Asyl- und Zuwanderungspolitik. Für ein zukunftsfähiges Europa gelte es auch, vorhandene Fehlentwicklungen anzusprechen und zu korrigieren.

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